wiener Leichtathletikverband

Elf Medaillen und drei Fragen
20.02.2018

Die Österreichischen Hallen-Staatsmeisterschaften: Was war für Savannah Mapalagama „unheimlich spannend“? Warum war Brigitta Hesch nicht ganz zufrieden? Und: Warum war Andreas Vojta während des 3.000 Meter Bewerbs aufgeregt?

 


von Benjamin Poller


 

Die Wiener Leichtathleten gewannen bei den Österreichischen Hallen-Staatsmeisterschaften vier Bewerbe. Dazu kamen vier zweite Plätze und drei dritte Plätze. Die erfolgreichsten Vertreter hießen Andreas Vojta, Elisabeth Pöltner-Holkovic (beide team2012.at) und Brigitta Hesch (DSG Wien).

 

Zwei (fast) gleiche Erfolge

 

Vojta und Pöltner-Holkovic konnten die gleichen Erfolge feiern – mit einem feinen Unterschied: Vojta vergoldete seine Läufe über 1.500 Meter und 3.000 Meter, Pöltner-Holkovic versilberte ihre Antreten über dieselben Distanzen.

 

Vojta: „Im Nachhinein sind beide Rennen ‘nach Plan‘ verlaufen und ich konnte meine beiden Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen!“ Dennoch: „Ich muss zugeben, Hans Peter [Innerhofer, er kam im 3.000 Meter Lauf 1,09 Sekunden hinter Vojta ins Ziel] hatte ich nicht so auf dem Radar und er hat mich auch im Rennen durchaus ein wenig nervös werden lassen.“

 

Hesch informierte den WLV noch am Samstag Nachmittag über ihren Sieg im Stabhochsprung Bewerb und schrieb weiter: „Ich war so gut drauf heute.“ Sie deutete jedoch an, dass sie nicht ganz zufrieden war. Der Oberschenkel habe sich am Ende bemerkbar gemacht und damit den Sprung über 4,20 Meter verhindert: „Ich ärgere mich.“

 

24 Hundertstel Vorsprung

 

Den vierten Wiener Staatsmeistertitel holten die Läuferinnen der DSG Wien in der 4x200 Meter Staffel. Ihr Vorsprung auf das erste Team der TGW Zehnkampfunion: 24 Hundertstel. „Ich habe eine Minute lang nur mehr geschrien und angefeuert und wir haben uns schlussendlich alle sooo gefreut!“, berichtet Startläuferin Savanna Mapalagama in einer Nachricht an den WLV. Es „war so unheimlich spannend und schlussendlich haben wir gewonnen, weil wir taktisch klüger gesetzt haben!“, meint sie.

 

Der Kampf um den dritten Platz war ebenfalls eng. Hier setzte sich die zweite DSG Wien Staffel um 27 Hundertstel gegen die Konkurrentinnen aus Kärnten durch.

 

Die Herren-Staffel der DSG Wien belegte in ihrem Rennen den dritten Platz.

 

Maximalausbeute

 

Markus Kornfeld (DSG Wien) wurde im 400 Meter Lauf Vize-Staatsmeister hinter Dominik Hufnagl (SVS-Leichtathletik). Kornfeld: „Das Ziel war, dass ich mich nach der ersten Runde hinter dem Dominik [Hufnagl] einreihe und dann niemanden vorbeilasse. Das hat wunderbar geklappt.“ Mit dem Vize-Staatsmeistertitel habe er das Maximum herausgeholt.

 

Felix Schultschik (UWW-LA) darf sich ebenfalls „Vize-Staatsmeister“ nennen. Er erreichte im Dreisprung den zweiten Platz.

 

Luca Sinn lief als einziger Wiener Teilnehmer in einem Einzel-Bewerb auf den dritten Rang. Er war über die 3.000 Meter am Start und findet, dass „die 8:22 zeigen, dass wir in den letzten Monaten einiges richtig gemacht haben und dass wir auf einem guten Weg sind.“ Dennoch findet der gebürtige Hindernisläufer: „Wenn bei den nächsten 3.000 Metern wieder ein paar Hindernisse im Weg sind, hätte ich auch nichts dagegen.“

 

Quellen: laportal (1), laportal (2), laportal (3), laportal (4), laportal (5), laportal (6), laportal (7), laportal (8), laportal (9), laportal (10), laportal (11), laportal (12), laportal (13), laportal (14), laportal (15), laportal (16), laportal (17), laportal (18), laportal (19), laportal (20), laportal (21), laportal (22), laportal (23), laportal (24), laportal (25), laportal (26),  WLV